Angebote

Kinderlokal

Mittwoch 14 bis 17 Uhr

tirumpel-weihnachtsatelier-2009_P1050697Das Kinderlokal ist in seiner dritten Saison ein bekanntes Angebot. Mit durchschnittlich 15 Kindern ist er im von November 2011 bis März 2012 gut besucht. Nach dem erfreulichen Start ins zweite Winterhalbjahr haben die Kinderzahlen stetig zugenommen. So waren es meistens über 30 Kinder, die am Mittwochnachmittag im Kinderlokal spielten, bastelten und tobten. Das Lokal platzte entsprechend aus allen Nähten und doch schien jedes Mal jedes Kind seinen Platz zu finden. Die meisten Kinder sind vom Anfang bis zum Schluss da. Höhepunkt des Nachmittags ist meist der Zvieri und im Anschluss ein kurzes Spiel.

Eine Ruheoase ist das Kinderlokal mit so vielen Kindern natürlich am Mittwochnachmittag nicht, da die ganze Aktivität in einem einzigen Raum stattfindet. Die Sozialkompetenz jedes einzelnen Kindes ist somit speziell gefordert. Bei einigen Wünschen bezüglich Aktivitäten, die mehr Betreuung oder Platz erfordern, können wir auf den Maitli- oder den Buebetreff verweisen. Eine solche Aktivität ist beispielsweise das Nähen auf der Nähmaschine.

Mit Freude dekorierten die Kinder ihr Lokal, und nun ist es sehr bunt und gemütlich. Das Team hat die Einrichtung der Räume zwischenzeitlich auch immer wieder angepasst: Es gab eine Tuch-Höhlen-Ecke, einmal eine Malwand oder der Materialraum wurde zur Mode-Umziehka­bine oder zum Proberaum. Themen wie Filzen, Tonen und Restaurant ziehen sich meist über zwei bis drei Wochen hin. Die Kinder benutzen entweder ein vorbereitetes Angebot, entwickeln eigene Ideen oder sie spielen Gesellschaftsspiele. Sehr beliebt ist nach wie vor der Tschüttelikasten und zeitweise hängt gar ein Sack im Raum, gegen den geboxt werden kann.

tiRumpel im Park

Mittwoch 14 bis 17 Uhr

Ab den Frühlings- bis zu den Herbstferien war das tiRumpel-Team bei schönem Wetter am Mittwochnachmittag wieder im Waldaupärkli. Unser neuer Bauwagen wurde vom Personal des Werkhofs ins Pärkli gestellt und die platten Reifen wurden repariert. Herzlichen Dank an dieser Stelle für die freundliche und kompetente Unterstützung. Der Andrang im Pärkli war von Anfang an gross. Gleich am Eröffnungstag wurden 44 Besuche verzeichnet. Und der Andrang hielt auch nach den Sommerferien an. Mit Enthusiasmus und viel Farbe wurde unser Bauwagen durch die Kinder in ein neues Licht gestellt. Die Struktur der Oberfläche regte vor allem zum Experimentieren an. Jedenfalls leuchtet der Wagen jetzt schon von weitem wie ein bunter Hund. Gerne wird im Waldaupärkli auch mit Holz gesägt, genagelt und gewerkt oder aber mit Ton gearbeitet. Auch können die Kinder hier in Ruhe ein Mandala malen oder Freundschaftsbändeli knüpfen. Den Kindern stehen eine Vielfalt an Materialien, Farben, Papier und so weiter zum Basteln zur Verfügung. Dazu kommt Spielmaterial wie Pingpong-Utensilien, Springseile, Hulahop-Reifen,Stelzen, Bälle, Diabolo, Slackline und mehr.

Maitlitreff

Donnerstagnachmittag

Der Maitlitreff öffnete seine Tür im Februar 2012. Die regelmässigen Besucherinnen des Kinderlokals freuten sich sehr und so konnten wir am zweiten Nachmittag 19 Besucherinnen willkommen heissen. Die Besucherzahlen sind jedoch sehr schwankend. Ein Grund dafür ist, dass der Freitag vor dem Wochenende oft auch für Aktivitäten mit der Familie genutzt wird. Das Wetter spielt ebenfalls eine Rolle für die Zahl der Mädchen.

Neu wurden im zweiten Halbjahr die Öffnungszeiten angepasst: Der Maitlitreff ist nun eine halbe Stunde länger offen, also von 15 bis 17.30 Uhr . Nach den schwankenden Zahlen im ersten Halbjahr, stieg auch hier die Zahl der Besucherinnen. 10 bis 15 Mädchen besuchen mittlerweile den Maitlitreff regelmässig.Während einige frei haben und schon vor 15 Uhr vor dem Kin­der­lokal am Warten sind, kommen andere nach der Schule.

Die Tatsache dass an den Freitagen ausschliesslich Mädchen im Lokal sind, bestimmt zum Teil die Themen. Die Mädchen erzählen von Problemen oder haben Fragen, die in diesem Rahmen Platz finden. Oft wollen sie einfach tschüttelen, Tischspiele machen, und Verkleiden ist auch immer wieder ein Renner. Zwischendurch steht der Nachmittag ganz unter einem Motto:
Dies war einmal auf Wunsch der Mädchen „Muffins backen“. Ein anderes Mal Mädchendisco. Zu diesem Anlass haben die Mädchen den Raum dekoriert, sich selber mit Schmuck aus unserer Schatztruhe ausstaffiert, Drinks und Snacks zubereitet – und natürlich getanzt!

Buebetreff

Freitagnachmittag

Neu findet der Buebetreff am Freitag Nachmittag statt.10 bis 15 Knaben besuchen mittlerweile den Buebetreff regelmässig.Während einige frei haben und schon vor 15 Uhr vor dem Kin­der­lokal am Warten sind, kommen andere nach der Schule. Es wird gespielt, gekämpft, Verkleidungen und anderes gebastelt, Flugzeuge gefaltet, Pfeilbogen gebaut, Fussball gespielt, das Solar-Zeppelin schweben gelassen oder Experimente erforscht…

Der Bewegungsdrang ist oft gross und so wird diesem versucht, Rechnung zu tragen. Neue Bekanntschaften werden geschlossen und es wird ausgetauscht. Manchmal müssen kleine Gerangel gestoppt und eine Auseinandersetzung im Gespräch gesucht werden.

tiRumpeltopf

Samstags, während des Winterhalbjahres, aktuelle Daten

Während den Wintermonaten findet zweimal im Monat der tiRumpeltopf statt. Kinder von 4 bis 12 Jahren kochen am Samstag Mittag feine, gesunde Speisen. Anschliessend wird gemeinsam gegessen und getrunken und nach dem Abwasch folgt ein feines Dessert.

tiRumpel Werk (neu seit April 2016)

Samstag, während den Sommermonaten auf der Brache Lachen

Das Kinderlokal tiRumpel wurde im Verlauf des vergangenen Jahres von der Stadt St.Gallen angefragt, eine Parzelle an der Sömmerlistrassse «zwischenzunutzen». Diese Anfrage kam mit Ausblick auf den nahenden Abbruch des alten Werkhofs sehr gelegen. Schon längere Zeit brannte uns die Idee einer Art «Robinson-Spielplatz» und eines generationenübergreifenden Projekts unter den Nägeln. Schnell waren weitere, motivierte MitgestalterInnen gefunden und zusammen mit HEKS Neue Gärten Ostschweiz, Gartenkind (Bioterra) und dem dezentralen Wohnen der Valida gründeten wir die IG Brache Lachen.

Unsere Erfahrungen in der langjährigen Arbeit mit Kindern haben gezeigt, dass die Kinder sehr gerne einen Ort haben, an dem sie bauen und graben können, was immer sie wollen. Wichtig ist auch, dass diese Bauten nicht am selben Nachmittag oder am Ende der Sonderwoche wieder zurückgebaut werden müssen. «Kinderbaustellen» und «Robinsonspielplätze» sind weit verbreitet, doch in der Stadt St.Gallen fehlt ein solcher Ort.